Hufschuhe kaufen

Hufschuhe kaufen, bitte diese Fehler vermeiden

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Dieser Artikel ist ein Auszug aus der Hufschuhe Fibel 1.0

Hufschuhe Kaufen - Fehler vermeiden

Ich bin seit 20 Jahren in dieser Branche und es haben sich während dieser Zeit ein paar Klassiker beim Hufschuhe Kaufen heraus kristallisiert, die immer noch täglich vorkommen. Das müssen Sie nicht auch tun, profitieren Sie einfach von den Fehlern, die andere bereits vor Ihnen gemacht haben, und ich helfe Ihnen dabei.

Der beste Hufschuh

Ja, was ist denn der beste Hufschuh? Einfach bitte mal in einem Onlineforum diese Frage stellen und staunen!

Ich habe in letzter Zeit einige Onlinekurse und Seminare von amerikanischen Coaches besucht. Die würden jetzt eine halbe Stunde über das Thema reden (unglaublich aber wahr!), wir nehmen hier die Abkürzung:

Der beste Hufschuhe ist der, der Ihrem Pferd am besten passt, mit dem es am besten läuft und mit dessen Handling Sie am besten klarkommen (siehe „Die 7-Hufschuh-Prinzipien“). Das wars auch schon!

Es spielt eine vollkommen untergeordnete Rolle, welche Erfahrungen andere Reiter mit Hufschuhen gemacht haben, deren Pferde eine vollkommen andere Hufform haben, als Ihr Pferd, deren Pferde anders gehalten werden, die eine andere Reitweise ausüben und die ganz andere Anforderungen an das Handling haben. Sollten Sie allerdings bei Ihren Recherchen auf ein Modell stoßen, in dessen Zusammenhang (in mehreren Quellen) ständig nur über Probleme geredet wird, würde ich mir schon „meine Gedanken“ machen.

Lassen Sie sich nicht von Hypes um das neue ultimative Modell anstecken. Unsere tägliche Praxis zeigt, dass häufig ein Modell viel geeigneter ist, das es schon länger gibt. Ich freue mich über jeden neuen Hufschuh, da er mit Sicherheit das Bewusstsein für Barhuf erhöht und somit zum Wohle vieler Pferde beiträgt. Es gab in letzter Zeit wirklich einige tolle Neuerungen, aber auch diese passen nicht auf jeden Huf, selbst wenn sie pink, türkis oder einfach ganz schlicht neongrün und total flexibel sind.

Internetexperten

Wenn ich in diesem speziellen Zusammenhang das Wort Experte gebrauche, bin ich Ihnen nicht böse, falls Sie dabei einen gewissen Zynismus heraus hören sollten.

Ich habe vor ungefähr zehn Jahren aufgehört, Internetforen mit den Themen Pferd oder Huf aufzusuchen. Das hat gute Gründe und daher wird es auch so bleiben. Gelegentlich schicken mir Freunde Screenshots und dann weiss ich, dass die Entscheidung (für mich) richtig war.

Das gleiche gilt für Facebook – sobald mich wieder einmal jemand zu einer Pferde- oder Huf- oder Hufschuhgruppe hinzufügt, trage ich mich umgehend wieder aus. Zum einen bin ich mit meinen eigenen Webseiten und Firmen-Facebook-Seiten so beschäftigt, dass ich überhaupt keine Zeit dafür habe, zum anderen würde mich das auf Dauer lediglich nervlich belasten und meinen – sowieso schon zu hohen – Blutdruck zeitweise stark ansteigen lassen.

Ein typisches Szenario ist folgendes: Ein Reiter/eine Reiterin hat ein Barhufpferd gekauft oder lässt ihr Pferd von Beschlag auf Barhuf umstellen. Nun möchte sie aber nicht ein halbes Jahr warten, sondern möglichst morgen dieses Pferd ohne große Einschränkungen reiten können. Also postet sie in einem Forum, dass ihr zehn Jahre alter Quarter-Wallach jetzt barhuf unterwegs ist, sie viermal die Woche zwei Stunden reitet und in drei Monaten übers Wochenende auch mal einen Wanderritt machen möchte. Abschließend fragt sie, welche Hufschuhe dafür geeignet sind.

Daraufhin erhält sie 57 Antworten mit Vorschlägen, welche Hufschuhe sie verwenden sollte. Keine Fragen zu den Hufen, keine Fragen zum Laufverhalten, keine Fragen zu Wünschen bezüglich Handling. Lediglich 57 (mit Sicherheit liebevoll und gut gemeinte) sogenannte Ratschläge. Genau genommen sind diese Ratschläge aber keine. Diese anderen User beschreiben lediglich ihre eigenen Erfahrungen mit ihrem eigenen Pferd und ihren eigenen Hufschuhen aus ihrer ureigenen subjektiven Sicht, egal ob positiv oder negativ.

Nun liest sich diese Frau das drei Tage lang durch und fängt an, bestimmte Modelle zu recherchieren, bei denen ihr die geschilderten Erfahrungen am besten gefallen. Schließlich fällt die Wahl nach einer Woche Recherche auf ein bestimmtes Modell, es werden Maße genommen und direkt online bestellt. Warum das in aller Regel so aber nie funktioniert, werden Sie nach dem durchlesen der „7-Hufschuh-Prinzipien“ sofort verstehen. Warum ich schon wieder darauf verweise? Weil sich die Logik, die sich dahinter verbirgt, wie ein roter Faden durch dieses Buch zieht.

Es ist nun einmal so, dass jemand, der in fünf Foren registriert ist und jeweils 10.000 Aktivitäten nachweisen kann, nicht zwangsläufig ein Experte ist. Vielleicht ist er/sie ja nur einsam. Wer weiß das schon?

Ich nutze das Internet zur Informationsbeschaffung in vielen Bereichen sehr erfolgreich und schätze diese Möglichkeit ungemein. Ohne Internet würden Sie zum Beispiel jetzt im Moment diesesn Artikel gar nicht lesen können, was ich persönlich sehr schade fände. Ohne das Internet würde ich auch meinen Versandhandel nicht betreiben können. Allerdings ist das Internet auch ein ziemlich anonymer Raum und in Foren die Spreu vom Weizen zu trennen, ist schon recht mühsam. Versuchen Sie lieber einen wirklichen Experten in der analogen Welt zu finden und zahlen Sie ihm lieber etwas dafür, dass er den Findungsprozess für Sie abkürzt und erfolgreich abschließt.

Die Stallkollegin empfiehlt

So gut das Ganze auch sicherlich gemeint ist, handelt es sich hier vermutlich um die häufigste Ursache für Fehlkäufe neben Empfehlungen in Internetforen und dem Kauf nur nach Größentabelle.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie entscheiden sich, Ihrem Pferd die Hufeisen abnehmen zu lassen und es soll nicht neu beschlagen werden. Ihr Hufschmied wird Ihnen sehr wahrscheinlich davon abraten, weil Ihr Pferd einen Hufschutz benötigt. Grundsätzlich stimme ich ihm zu, aber es kommt immer auf die Sichtweise an. Für manche ist der Hufschuh ein alternativer Hufschutz, für mich ist er das Hufeisen. Nun gut – die Hufeisen sind abgenommen und Sie entschließen sich, Hufschuhe zu verwenden.

Eine Stallkollegin verwendet bereits welche und sie läuft gerade durch die Stallgasse. Auf Ihre Nachfrage teilt sie Ihnen mit, dass sie die Schuhe noch nie verloren hat, nichts kaputt geht und auch nichts scheuert und das Beste – ihr Pferd läuft toll damit. Das klingt nach der optimalen Lösung. Sie fragen, wie das Modell heißt und wo die Stallkollegin es gekauft hat. Zu Hause angekommen, rufen Sie die entsprechende Website auf (vorher haben Sie die Hufmaße Ihres Pferdes ermittelt) und bestellen nun die Hufschuhe nach Größentabelle. Was Sie nicht wussten, ist, dass dieser Hufschuh nur für symmetrische Hufe infrage kommt und Ihr Pferd asymmetrische Hufe hat. So nimmt dann das Schicksal seinen Lauf. Im günstigsten Fall stellen Sie bereits bei der Anprobe fest, dass sich die Schuhe am Huf drehen und können sie beim Verkäufer umtauschen oder zurückgeben.

Meistens wird aber erst beim Reiten festgestellt, dass der Hufschuh nicht geeignet ist, wenn Sie ihn verlieren oder er sich am Huf dreht und Ihr Pferd anfängt „unrund“ zu laufen. Je nachdem, in welchem Zustand sich die Schuhe dann befinden, ist die Rückgabe (zumindest ohne Geldverlust) äußerst schwierig. Das Ergebnis wird dann gelegentlich auch wieder im Internet diskutiert und meistens findet sich auch jemand, der Ihnen Ratschläge gibt, wie Sie diesen nicht passenden Hufschuh so lange mit Duct Tape, Gaitern anderer Modelle, zusätzlichen Riemen etc. vergewaltigen können bis er irgendwie trotz aller Widrigkeiten am Huf „bleibt“. Tun Sie es bitte nicht! Geben Sie den Schuh zurück oder verkaufen Sie ihn, solange Sie noch einen akzeptablen Preis dafür bekommen, und holen Sie sich professionellen Rat.

Testhufschuhe und gebrauchte Hufschuhe

Vielleicht wundert sich hier der/die eine oder andere, dass dies unter der Rubrik die häufigsten Fehler erscheint. Möglicherweise wundern sich besonders die Anbieter von Testhufschuhen. Mich würde zumindest das nicht wundern.

Ich muss grundsätzlich vorausschicken, dass gegen beides nichts einzuwenden ist, wenn das Gesamtpaket passt! Wenden wir uns zunächst einmal den gebrauchten Hufschuhen zu. Angenommen, Ihr Pferd trägt Easyboot Epic in Größe 2, die Sohlen sind jetzt komplett platt und die Hufe Ihres Pferdes haben sich nicht verändert, seit Sie diese Hufschuhe gekauft haben. Nun finden Sie in einem der bekannten Auktionsportale ein Angebot: Sie können genau diesen Hufschuhe in der Größe 2 zur Hälfte des Neupreises kaufen, und sie waren nur dreimal am Huf. Sie haben Bilder, besonders von der Sohlenansicht, gesehen, und die Schuhe sehen tipptop aus. Da kann ich Ihnen nur eines empfehlen: Sofort zuschlagen, bevor es ein anderer tut!

Zweites Szenario – es geht wieder um gebrauchte Hufschuhe. Sie sind absoluter Hufschuhneuling, haben nicht genügend Informationen und trauen sich nicht so recht an das Thema heran. Es gibt niemanden in der Nähe, der Ihnen helfen kann, aber Sie brauchen für Ihr Pferd zeitnah eine funktionierende Lösung. Sie haben über einen bestimmten Hufschuh viel Gutes gelesen und denken sich, das wird schon seine Gründe haben. Den kaufe ich jetzt mal gebraucht, da kann ich nicht so viel verkehrt machen und mein finanzielles Risiko ist begrenzt. Das glauben Sie? Ich nicht, denn Sie können dabei in der Tat ganz viel verkehrt machen!

Der Satz kommt in diesem Buch öfter vor, aber es ist nun einmal wahr: Nicht jeder Hufschuh passt auf jeden Huf. Diese Meinung teilen die wichtigsten Hufschuhhersteller mit mir, obwohl natürlich jeder Einzelne von seinem Produkt überzeugt ist (aber auch die Schwächen kennt …). Und noch einmal kurz zur Erinnerung – Sie suchen zeitnah eine Lösung für Ihr Pferd. Nun kommen diese Hufschuhe, die Sie gebraucht und günstig gekauft haben. Und obwohl Sie sehr gewissenhaft und auch korrekt die Hufmaße ermittelt haben, fallen die Hufschuhe schon nach 20 m im Schritt von den Hufen Ihres Pferdes ab. Das liegt zum einen daran, dass die Tabelle zweidimensional ist, die Hufe aber dreidimensional.

Zum anderen könnte es auch daran liegen, dass sich während des Gebrauchs über einen bestimmten Zeitraum die Hufmaße des anderen Pferdes verändert haben, das die Hufschuhe vorher getragen hat. Kunststoff gibt eine ganze Weile nach und Sie würden sich wundern, wie viel da möglich ist. Nun sitzen Sie da mit den scheinbar günstig gekauften, gebrauchten Schuhe und haben immer noch keine zeitnahe Lösung für Ihr Pferd. Im Gegenteil jetzt können Sie Bilder von den Hufschuhe machen und versuchen, sie auf dem gleichen Wege wieder zu verkaufen, wie Sie diese selbst erworben haben.

Das wird möglicherweise wieder eine Woche dauern und wenn es ungünstig läuft (und in solchen Fällen läuft es häufig ungünstig), erhalten Sie weniger Geld dafür, als Sie selbst bezahlt haben. Ich kenne Leute, die diese Prozedur drei- oder viermal durchgezogen haben und dann völlig enttäuscht waren über Hufschuhe, bis der Schmied wieder mal am Stall war …

Hufschuhe zum Testen sind auch immer wieder ein beliebtes Thema. Ich bin mir sicher, es hat einen Grund, warum die renommiertesten Händler in Deutschland keine Hufschuhe zum Testen anbieten. Das Ganze mag unter Umständen noch Sinn machen, wenn Sie ein sehr erfahrener Hufschuhanwender sind, sich nun zunächst einmal in der Theorie intensiv über ein neu am Markt erhältliches Modell informiert haben und es dann ausprobieren möchten. Diese Fraktion ist jedoch in der absoluten Minderzahl.

Häufig sind es ausgerechnet die Hufschuhneulinge, die an einen Anbieter für Testschuhe „geraten“, der sich dadurch die aus meiner Sicht absolut unerlässliche Beratung spart. In der Regel läuft der ganze Prozess dann so ab, wie ich das hier an verschiedenen Stellen schon geschildert habe. Im ungünstigsten Fall treffen Sie Ihre Entscheidung aufgrund von Halbwissen, das Ihnen im Internet als Wissen verkauft wurde. Anschließend kontaktieren Sie den Anbieter von Testschuhen und fragen ihn (oder sie), ob er das gewünschte Modell in der entsprechenden Größe als Testschuh gerade aktuell verfügbar hat. So wie ich das testweise mehrfach erlebt habe, werden dann keine weiteren Fragen gestellt außer möglicherweise die nach Ihrer Bankverbindung. Nun bekommen Sie Ihre Testschuhe nach ein paar Tagen, freuen sich und ziehen sie natürlich umgehend Ihrem Pferd an.

Jetzt versuche ich mir vorzustellen, was Ihre Bewertungskriterien sind, um zu beurteilen, ob der Test positiv oder negativ verläuft. Zur Erinnerung: Sie sind Hufschuhneuling und haben keine Ahnung von der Materie! Wie wollen Sie denn etwas beurteilen, von dem Sie bis gestern überhaupt keine Ahnung hatten? Wie wollen Sie beurteilen, ob die Größe die richtige ist? Wie wollen Sie beurteilen, ob diese Hufschuhe tatsächlich für den asymmetrischen Huf Ihres Pferdes infrage kommt? Wie wollen Sie beurteilen, ob die Trachtenhöhe zum Verschlusssystem des Hufschuhes passt? Wie wollen Sie beurteilen, ob die Hufwände Ihres Pferdes gerade genug sind für genau dieses Modell? Wie wollen Sie beurteilen, ob Ihr Pferd gut damit läuft? Sie glauben, Sie sehen das – ich kenne Hufbearbeiter, die mir erzählt haben, sie selbst konnten bestimmte Dinge erst nach fünf Jahren täglicher Praxis im Beobachten von Pferden erkennen. Wie wollen Sie wissen, ob der Riemen, die Schnalle etc. richtig eingestellt sind?

Fragen über Fragen …

Alles Fragen, die Ihnen der Anbieter der Testschuhe vorher hätte stellen müssen. Jetzt sind Sie für ihn lediglich ein Testkaninchen! Er macht es sich einfach, spart sich die Beratung, spart sich möglicherweise auch das Gehalt für Mitarbeiter, die die Beratung durchführen sollten, lässt Sie Kaution für möglicherweise bereits komplett ausgeleierte Testschuhe bezahlen und ansonsten lässt er Sie alleine.

Das ist nämlich der nächste Punkt – häufig sind genau diese Testhufschuhe in einem schlechten Zustand. Warum, ist für mich als Kaufmann absolut plausibel! Das Geschäftsmodell Beratung plus Testhufschuhe hat bislang keiner wirtschaftlich lange überlebt. Es wird nicht funktionieren! Da spricht in mir jetzt der Betriebswirt, nicht der Buchautor und auch nicht der Hufschuhverkäufer.

Wenn Sie viel Glück haben, erleben Sie folgendes Szenario und das ist tatsächlich perfekt: Sie kontaktieren jemanden, der Hufschuhe verkauft, davon wirklich Ahnung hat, zu Ihnen kommt und zu allem Glück auch noch Testschuhe anbietet. Das kommt einem Lotteriegewinn gleich. Jetzt kann ich Ihnen nur empfehlen, sofort zuzuschlagen. Ich kenne einige Hufbearbeiter, die in ihrem Hufschuhfundus immer wieder Hufschuhe mit sich führen, die aus irgendwelchen Gründen zurück gekommen sind und die sie zum Testen zur Verfügung stellen.

Und zwar, nachdem sie vor Ort die ganze Situation mit Ihrem Pferd analysiert haben und Ihnen genau den Hufschuhe für einen befristeten Zeitraum zum Testen gegen Gebühr anbieten, der aus ihrer Sicht der Geeignetste ist. Das ist absolut perfekt und nichts dagegen einzuwenden. Ich wehre mich lediglich gegen Internetverkäufer, die ein im Grunde beratungsintensives Produkt versuchen, über das Instrument Testschuh zu verkaufen, und dabei ihre Kunden alleine lassen!

Nach Maßtabelle kaufen

Hierauf gehe ich detaillierter ein, wenn ich die „7-Hufschuh-Prinzipien“ vorstelle. Allerdings komme ich nicht umhin, dies hier vorab separat zu erwähnen, da es aus meiner Sicht der am häufigsten gemachte Fehler beim Hufschuhkauf ist. Menschen kaufen ein dreidimensionales Produkt für einen dreidimensionalen Huf, basierend auf einer zweidimensionalen Tabelle. Geometrisches Grundverständnis dürfte bereits ausreichen, um zu verstehen, dass viel Glück dazu gehört, um mit der „Methode“ am Ende erfolgreich zu sein. Das Ganze wird dann noch getoppt von der Empfehlung mancher Anbieter, Schablonen zu verwenden – laienhafter geht es kaum!

Maßtabellen haben natürlich ihren Sinn und es gibt Modelle, bei denen man damit eine passable Trefferquote hat, und welche, bei denen es fast nie funktioniert. Daher bieten auch viele Hersteller sogenannte FitKits für Profis an. Der Begriff FitKit wurde von EasyCare erfunden mit Einführung des Easyboot Glove, den ich 2010 zusammen mit dem Erfinder Garrett Ford auf einer Veranstaltung für 30 Topwiederverkäufer erstmals in Deutschland vorgestellt habe. EasyCare hat schnell festgestellt, dass es bei einer sehr flexiblen Schuhschale und nur 3 mm Differenz von einer Größe zur nächsten fast unmöglich ist, nur aufgrund von Hufmaßen die Größe zuverlässig zu bestimmen. So entstand die Idee für ein FitKit. Die Bezeichnung wurde mittlerweile von mehreren Herstellern übernommen und ist zu einem Standardbegriff in der Hufschuhszene geworden.

Lust auf mehr Infos zum Thema Hufschuhe?

Dann empfehle ich Ihnen mein Buch die Hufschuhe Fibel 1.0. Diese gibt es als Taschenbuch sowie als eBook für Kindle und andere Reader. Übrigens ist der Artikel, den Sie gerade gelesen haben, ein Auszug aus diesem Buch!

Sie erhalten dort umfassende Informationen zum Thema Hufschuhe und darüberhin aus auch detaillierte Daten zu den gängigsten Modellen. Das Buch ist lt. Rezensionen informativ und unterhaltsam zu lesen.